Sterbegeldversicherung lohnt nicht
Banksparplan ist einfacher und günstiger
Viele Menschen wollen die Kosten für ihre Beerdigung noch zu Lebzeiten selbst ansparen. Doch der Abschluss einer Sterbegeldversicherung lohnt nicht. Ein einfacher Banksparplan oder eine Risikolebensversicherung sind eine günstigere Vorsorgen für die eigene Bestattung. Die meisten älteren Menschen haben außerdem genug Rücklagen, um Beerdigungskosten auch ohne Spezialpolice tragen zu können.
Diese Sterbegeldversicherungen sind deshalb kein gutes Geschäft für den Verbraucher. Eine Unfallversicherung ist eine weitere Alternative, wenn eine gute Police gewählt wird. Sie sollte Hoffmann zufolge kein festgelegtes Vertragsende haben und auch Unfälle durch Schlaganfälle oder Herzinfarkte versichern.
Nach Einschätzung des Bundes der Versicherten rangiert die Sterbegeldversicherung unter den Top 5 der überflüssigsten Versicherungen: "Bei einer Versicherungssumme von beispielsweise 10 000 Euro zahlt der Kunde um 60 Jahre monatlich etwa sechs Euro, während ihn die Sterbeversicherung etwa 50 Euro Monatsbeitrag kosten würde". Auch Brigitte Niklas von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz rät, lieber Geld auf dem Tagesgeldkonto oder als gut verzinstes Festgeld anzulegen: «Das bringt mehr Rendite.»