Sparplan oder Schatzbrief
Das richtige Produkt, wenn es um Sicherheit geht
Wer seine Kinder an das Sparen heranführen will, greift zu Sparplänen oder Schatzbriefen. Bei den meisten Menschen steht dabei die Sicherheit im Vordergrund. «Langfristig empfehle ich da Bundesschatzbriefe oder Banksparpläne», sagte Peter Lischke von der Verbraucherzentrale Berlin.
«Bei Bundesschatzbriefen müssen als Sparplan monatlich 52 Euro eingezahlt werden. Und grundsätzlich sind Sparpläne gut, weil Kinder dann sehen, dass Geld sich durch Zins und Zinseszins regelmäßig vermehrt», erklärte der Experte. Kinder würden auf diese Weise angeregt, langfristig und vernünftig mit Erspartem zu wirtschaften.
«Wer das Risiko liebt, kann auch einen Fondssparplan wählen», sagte Lischke. Einen ordentlichen Zins bei großer Sicherheit und großem Komfort biete auch die Tagesanleihe des Bundes - hier wird täglich angepasst ein durchschnittlicher Marktzins gewährt. Höhere Zinsen gibt es für Tagesgeld bei einzelnen Banken.
Sind diese dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen, sei das Geld dort außerdem sicher deponiert. Und bis 20 000 Euro reicht die gesetzliche Einlagensicherung. Wenig geeignet sind nach Aussage von Lischke sogenannte Ausbildungsversicherungen, die zum Beispiel beim Ansparen für ein Studium helfen soll: «Das ist eine verkappte Lebensversicherung und mit hohen Kosten verbunden.
(Internet: www.deutsche-finanzagentur.de)
