Beim gebührenfreien Girokonto auf Details achten
Kostenfreiheit häufig an Bedingungen geknüpft
Mit dem Wechsel ihrer Bank können Verbraucher viel Geld sparen: Immer mehr Geldinstitute werben mit kostenlosen Girokonten und damit mit einer Ersparnis von bis zu 200 Euro pro Jahr. Allerdings ist die Kostenfreiheit häufig an Bedingungen geknüpft, so die von der Stiftung Warentest in Berlin herausgegebene Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 8/2008).
Die Tester nahmen 73 Banken und Sparkassen unter die Lupe. Knapp 50 davon boten kostenlose Girokonten an. Bei vielen Banken müssen Verbraucher dafür aber Bedingungen wie einen monatlichen Mindesteingang erfüllen. Kein monatlicher Geldeingang ist beim Top-Girokonto der Norisbank
erforderlich. Ebenfalls ohne monatlichen Zahlungseingang kommen das kostenlose ING-DiBa Girokonto sowie das Citibank-Citbest-Konto aus. Andere Banken beschränken die Kostenfreiheit auf das Online-Konto oder koppeln das Angebot mit der Verpflichtung zu einem Sparplan.
Laut «Finanztest» sollten wechselwillige Verbraucher aber ohnehin nicht nur auf die Kontogebühren achten. Genauso wichtig sei die Bargeldbeschaffung: Hat eine Bank nur ein kleines Netz an Geldautomaten, müssen unter Umständen häufig fremde Automaten benutzt werden. Bei Gebühren von bis zu zehn Euro je Abheben kann das schnell teuer werden. Ebenfalls einen Blick wert seien die für einen Dispokredit fälligen Zinsen. Ein guter Dispozins liege bei unter zehn Prozent. Den günstigsten Überziehungs-Zinssatz bietet zurzeit DKB-Cash-Konto der Deutschen Kreditbank AG. Die DKB ist außerdem die erste Bank mit der Möglichkeit, an allen Geldautomaten weltweit mit der DKB-VISA-Card kostenlos Bargeld abzuheben.
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