ERASMUS fördert europaweit Studierende im Ausland
Keine Studiengebühr und Taschengeld für Studierende in Europa
ERASMUS, das Förderprogramm für den Auslandsaufenthalt junger Studenten in Europa, nutzten seit 1987 bereits über 2 Millionen Studierende. Allein im letzten Hochschuljahr absolvierten über 25.000 Studierende aus Deutschland einen Auslandsaufenthalt mit dem ERASMUS-Programm der Europäischen Union.
Für das ERASMUS-Programm steht im Zeitraum 2007 - 2013 ein Etat von 3,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Europaweit nehmen rund 90 Prozent der Hochschulen und Universitäten an dem Programm teil. Insgesamt beteiligen sich über 3.100 Einrichtungen in 31 Ländern am ERASMUS-Programm.
Durch die breite Vernetzung in Europa ist ein umfassendes Angebot an Partneruniversitäten entstanden. Um die Partnerhochschulen der eigenen Hochschule zu erfahren, erkundigt man sich am Besten im akademischen Auslandsamt der eigenen Hochschule.
Das Programm unterstützt Auslandsaufenthalte und Sprachkurse in europäischen Ländern. Der Antrag zur Teilnahme erfolgt über die eigene Universität. Das ERASMUS-Programm unterstützt die Studierenden mit einem monatlichen Taschengeld und befreit von der Studiengebühr vor Ort.
Als ERASMUS-Student hat man laut ERASMUS-Studentencharta auch Pflichten: Man muss der jeweiligen Stipendienvereinbarung nachkommen und die vereinbarte Zeit immatrikuliert an der Hochschule verbringen. Zudem müssen die erforderlichen Prüfungen im Ausland abgelegt werden. Zum Schluss muss nach der Heimkehr ein Bericht über die Zeit im Ausland geschrieben werden.
