Geldkarte

Mit der Geldkarte kann nicht nur an entsprechenden Automaten, sondern auch im Internet bezahlt werden. Benötigt wird dazu ein Chipkartenleser, der an den Computer angeschlossen wird, erläutert der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Das Gerät könne auch für Online-Banking nach FinTS-Standard (Financial Transaction Services) genutzt werden. Rund 70 Prozent aller EC-Karten sind derzeit mit der Geldkartenfunktion ausgestattet.

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Insgesamt sind in Deutschland laut dem Bankenverband mehr als 64 Millionen Geldkarten im Umlauf. Mit ihnen kann an rund 300 000 Automaten bezahlt werden, beispielsweise in U-Bahnen, Parkhäusern oder Telefonzellen. Geladen wird die Karte an Geldautomaten und speziellen Ladeterminals. Dabei können vom eigenen Konto bis zu 200 Euro auf den Chip übertragen werden. Bei der eigenen Bank sei das meist kostenlos. Bei nicht kontogebundenen Karten muss der Betrag bar am Automaten eingezahlt werden.

Mit der Geldkarte kann im Prinzip jeder bezahlen, eine Sicherung über Unterschrift oder persönliche Geheimzahl (PIN) gibt es nicht. Der Verlust ist allerdings auf den maximalen Ladebetrag von 200 Euro begrenzt. Eine Änderung steht 2007 an: Wer mit der Geldkarte am Automaten Zigaretten kauft, muss dann nachweisen, dass er älter als 16 Jahre ist. Auf der Karte ist das entsprechende Altersmerkmal gespeichert. Genaue persönliche Angaben werden ohne Zustimmung des Karteninhabers aber nicht festgehalten, so der Bankenverband.